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"... ein Wechsel im Denken, im täglichen Arbeiten"
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hortus GmbH managt Transporte für Husqvarna/Gardena unter SAP
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Die hortus GmbH, Logistik-Tochter der Gardena-Gruppe im Husqvarna-Konzern, hat ein neues Transportsystem in Betrieb genommen. Nach Einführung durch die inconso AG bietet die Lösung auf der Grundlage des SAP LES-TRA und eigener SAP Add-ons neue Möglichkeiten der Prozessoptimierung und -steuerung, ein ausgefeiltes Kennzahlensystem für Planung und Kontrolle und die Möglichkeit, Leistungen auch für Dritte abzurechnen. Während sich diese Investition bereits amortisiert, wird mit Phase II des Vorhabens begonnen.
Husqvarna ist der weltgrößte Hersteller von Motorgeräten für Forstwirtschaft, Garten und Baugewerbe sowie europäischer Marktführer bei Bewässerungstechnik. Die Logistik in Südwesteuropa verantwortet die hortus GmbH mit Sitz in Ulm, eine Tochtergesellschaft der schwedischen Gardena- Gruppe. Zeitgleich mit der konzernweiten, schrittweisen Vereinheitlichung der IT-Landschaft stellte man die bestehenden Logistiksysteme auf den Prüfstand. Es war ohnehin deutlich geworden: Das erhöhte Auftragsvolumen an Teilladungen (LTL), Stückgut- und Paketsendungen und die differenzierteren Kundenanforderungen machten flexiblere Lösungen erforderlich.

hortus verantwortet in seiner Region, die von Rügen bis zur Algarve und von der Bretagne bis Zypern reicht, sowohl den Zulauf an Rohwaren für die Assembly als auch die Distribution der Fertigwaren. Das Sortiment dient den Aktivitäten der Endverbraucher in Garten und Flur, weshalb das Geschäft stark von Witterungs- und saisonalen Schwankungen abhängt. Die leistungsfähige Transportsteuerung ist das A und O.
//// Customer first
„Customer first“ heißt die Losung und deshalb setzt hortus auf permanente Lieferfähigkeit, -genauigkeit und -treue. Übergeordnet steuert die Supply-Chain-Organisation auf Konzernebene alle Mengen- und anderen Vorgaben. hortus steht so vor der Aufgabe, die Abläufe wirtschaftlich zu betreiben, also die Durchlaufzeiten kurz zu halten. Mit Festlegung der Supply-Chain- Vorgaben übernimmt hortus die tatsächlichen Materialströme. Zudem beliefert hortus größere Endkunden auch direkt, zum Beispiel mit fahrfertigen Traktoren. Schließlich erledigt die Ulmer Organisation auch Aufträge Dritter und nimmt Paketsendungen auf den ohnehin befahrenen Routen Huckepack.
Mit zusätzlichen Aufgaben wie dem konzerninternen und -externen Replenishment erweitert sich das „Zustellgebiet“ auf 109 Länder. Ein Blick auf das Mengengerüst zeigt, mit welchen Herausforderungen das Unternehmen umzugehen weiß: In der Region Südwesteuropa werden neben den eigenen Organisationseinheiten 15.000 Baumärkte und 10.000 Händler beliefert. Von den 470.000 Paketsendungen erfolgten im Jahr 2009 rund 66.000 im Auftrag Dritter – hinzu kommen 450.000 Stückgutsendungen sowie 3.000 Containerladungen. hortus setzte sich und inconso also klare Vorgaben für die Einführung des neuen Transportsystems. So sollte eine Standardlösung für das Auftrags- und das interne Geschäft (3PL) konzipiert werden, die die volle SAP Funktionalität zur Verfügung stellt. Nach einigen gemeinsamen Workshops mit dem inconso-Team entschied man sich für folgende Strategie: Zwischen das bestehende ERP-System SAP SD und die Lagerverwaltung sollte ein System auf Grundlage des SAP LES-TRA eingefügt werden. Dank der Ergänzung um eine Reihe von SAP Add-ons der inconso AG würde es die Anforderungen voll abdecken.
//// Alle drei vorgegebenen Ziele konntenerfolgreich erreicht werden:
- (1) Jetzt, nach Einführung des Systems, eröffnen sich neue Möglichkeiten, Abläufe zu konfigurieren, flexibler zu planen und zu steuern. Systemgestützt erfolgt die Auswahl des optimalen Spediteurs für die jeweilige Aufgabe. Die Disposition kann Routen bündeln, Touren bilden, Laderäume optimieren und die Spediteure steuern. Diese erhalten nun echte Lieferscheine und können so ihrerseits wieder den Zielinstanzen konkrete Artikel und Mengen avisieren.
- (2) Das System liefert ein umfassendes Bündel von Leistungskennzahlen, die schnell, zuverlässig und konsistent kalkuliert werden. Sie werden im SAP BI bereitgestellt und können mit Daten aus Vertrieb, Beschaffung und Buchhaltung verknüpft werden. Sie erlauben hortus so eine präzise und effiziente Steuerung und Kontrolle.
- (3) Mit der eingeführten Leistungsabrechnung können die Frachtkosten nicht nur als Abrechnungs-, sondern auch als Steuerungselement genutzt werden. Frachtanforderungen und Frachteinheiten, die Entitäten der SAP Add-ons, ermöglichen es in weiten Teilen erstmals, Planung und Abrechnung systemgestützt umzusetzen, andere Tätigkeiten können dadurch erheblich flexibler gehandhabt werden.
Im Wesentlichen ist es eine Zeitsteuerung aus dem Transportsystem, die auch die Versandbereitstellung im Lager auslöst und kontrolliert. Der Kern hierfür ist die Verladenummer, die den jeweiligen Auftrag vom Start bis zur Abgabe steuert. Jeder Fertigungsschritt wird dem Transportsysstem als neuer Status rückgemeldet, so dass jederzeit Transparenz auf den Stand jedes einzelnen Vorgangs gegeben ist.
Inzwischen ist hortus bereits in Phase II der Systemeinführung vorgerückt. Demnächst werden Abrechnungen mit Spediteuren und Kunden mittels Gutschrift getätigt. Alle Kosten können dann noch genauer bis auf einzelne Artikel und das einzelne Ziel gerechnet werden. Auch eine Gefahrgutabwicklung wird in die Lösung integriert.
Die Anwender wurden frühzeitig in die Umsetzung mit einbezogen, wodurch eine hohe Akzeptanz für das neue System und seine Bedienung erreicht wurde. Die Investition wird sich nicht zuletzt auch deshalb binnen rund eines Jahres amortisiert haben. Die Einführung des Transportmanagements hat im Unternehmen viel bewegt und hortus kommt zu dem Schluss: „Es ist kein System – es ist ein Wechsel im Denken, in den Prozessen und im täglichen Arbeiten!“
„Kompetente Ansprechpartner für jedes Detail“
Dieter Pollaschek
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Gespräch mit Dieter Pollaschek, Expedition Manager der hortus GmbH
Wenn Sie auf die Einführung des SAP Transportsystems mit inconso zurückblicken: Was war die größte Herausforderung?
Dieter Pollaschek: Es gab schon einige Punkte, die hohe Aufmerksamkeit erforderten. Aber die größte Leistung war es, das neue System in die bestehende Landschaft mit dem proprietären Lagersystem und dem erheblich an unsere besondere Situation angepassten SAP SD einzufügen - ohne dadurch an Flexibilität für künftige Erweiterungen oder Release einzubüßen. Auf dieses Ziel haben wir konsequent hingearbeitet und es erfolgreich erreicht!
Warum hatten Sie sich für die Zusammenarbeit mit inconso entschieden und hat sich die Entscheidung bewährt?
Dieter Pollaschek: Einige unserer IT-Verantwortlichen hatten in früheren gemeinsamen Projekten gute Erfahrungen gemacht und haben inconso daher direkt angesprochen. Aber wir sind ja ein solides, schwäbisches Unternehmen und haben dann natürlich trotzdem sehr genau hingeschaut, um uns von dem Preis-/Leistungsverhältnis des Anbieters zu überzeugen. Es war uns ausgesprochen wichtig, einen starken SAP-Partner mit umfassenden Referenzen und geeigneten eigenen Add-ons zu bekommen, der vor allem die Einhaltung des straffen Zeitplans ermöglichen würde. Wir waren und sind immer wieder froh, dass uns inconso für jedes Detail kompetente Ansprechpartner zu bieten hat. Und das ausgezeichnete Projektmanagement sorgt dafür, dass alle diese Experten mit uns als Kunden und Partner an einem Strang ziehen. Es wird jederzeit offen kommuniziert und wir arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin. Solche Zusammenarbeit macht wirklich Spaß.
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