Outsourcing von Logistik-IT - Risiko oder Chance? |
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Immer mehr Unternehmen profitieren von einer Betriebsführung outgesourcter Systme aus einer Hand |
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Aber Outsourcing ist nicht gleich Outsourcing. Zu vielgestaltig sind die Optionen, welche Leistungen man in welchen Bündelungen an externe Partner vergeben kann. Die einfachste Stufe ist das sogenannte „Housing“. Die Rechner werden aus dem eigenen Rechenzentrum (RZ) in das eines Dienstleisters verlagert und dort betrieben. Auf der Habenseite stehen hier bereits frei werdende eigene Flächen, Abgabe der Verantwortung für Ausfallrisiken etc. Wer auch noch den Aufwand für den laufenden Betrieb von Hard- und Software abgeben will, der kann den Dienstleister auch damit beauftragen, die Rechnersysteme auf Hardware und Betriebssysteme gegebenenfalls auch auf Datenbankebene zu betreuen. Die Anwendungen jedoch, die nahe an den Kernkompetenzen liegen, kritische Prozesse steuern oder für die Wertschöpfung des Unternehmens von besonderer Bedeutung sind, werden häufig nach wie vor vom Unternehmen selbst kontrolliert. Wenn deren Betreuung aus der Hand gegeben wird, dann wird häufig eher den spezialisierten Partnerunternehmen auf der Softwareseite vertraut. Das kann selbstverständlich dazu führen, dass das Unternehmen trotz dem Grundsatzbeschluss, die IT ins Outsourcing zu geben, von einer Schar von Spezialisten umgeben bleibt. „Offshoring“ ist sehr weit weg Hier setzen einige vor allem große Unternehmen an, die von den vielen Partnern auf der Seite der Applikationsbetreuung wegkommen und auch diesen Bereich möglichst gebündelt an einen Dritten übergeben wollen. Parallel dazu könnte man auch die direkte Benutzerbetreuung in Notfällen (1st und 2nd Level Support) bei Outsourcing-Partnern ansiedeln. In Einzelfällen besteht hier sogar das Bestreben, dies mit „Offshoring“ zu verbinden und die gesamte Applikationsbetreuung an vermeintlich kostengünstigere Partner in Übersee zu übertragen. Damit wäre dann die Informationstechnologie buchstäblich sehr weit weg von den Kernkompetenzen. Aber ist das weise? Was bedeutet das für Logistiksysteme – und insbesondere solche, die direkt unternehmenskritische operative Prozesse steuern wie Warehouse Management und Transport Management Anwendungen? Lassen sich die hohen Verfügbarkeitsanforderungen realisieren, wenn die Applikationsbetreuung nach Indien vergeben wurde? Zweifel sind zumindest angebracht. Support vom Lieferanten Und interessanter Weise beobachten wir seit geraumer Zeit einen gegenläufigen Trend. Eine wachsende Zahl von Unternehmen, die ihre IT an große IT-Dienstleister outgesourct haben, schließt Service- und Supportverträge für kritische Logistikanwendungen mit dem Logistiksoftwarelieferanten ab. Im Störungsfalle sollen so höchste Qualität und kürzeste Wiederherstellungszeiten erreicht werden und ein Anbieter wie wir steht gerne dafür ein. Nun kann aber bei einer Störung häufig im ersten Ansatz gar nicht entschieden werden, ob es sich um ein Anwendungsproblem oder ein Problem auf der Systemebene wie Betriebssystem, Datenbank oder Netzwerk handelt. Es müssen daher verschiedene Partner alarmiert und gegebe- nenfalls auch koordiniert werden. Zu einer schnelleren Störungsbeseitigung trägt dies in aller Regel nicht bei. Gehen wir also einen Schritt weiter! Ist der Logistiksoftwarepartner in der Lage, kompetent die Applikationsseite abzudecken (davon ist wohl auszugehen) und gleichzeitig die Betriebssystem-, Datenbank- und Netzwerkseite, dann eröffnet sich eine ganz neue Möglichkeit der Zusammenarbeit. Mit ihrer Hilfe lässt sich nicht nur ein besserer und schnellerer Service im Störungsfalle erreichen, sondern es entstehen Potentiale für zusätzliche Kosteneinsparungen. Spezial-Know-how und starkes Team Wieso funktioniert das? Der klassische RZ-Outsourcing-Partner kann die „Stan-dardumgebung“ aus Betriebssystem-Datenbank-Netzwerk relativ gut betreuen. Die komplexe Applikationssoftware ist jedoch sehr kundenindividuell. Daher kann er sich in der Regel weder kompetent noch kostengünstig in diese Themen einarbeiten. Dieser Effekt wird gerade in der Logistik noch verstärkt. Denn die IT-Ebenen sind hier insbesondere durch den zusätzlichen Einsatz von MDE, Datenfunk, RFID und Materialflusssteuerung noch viel stärker verzahnt als in anderen Bereichen. Ohne zusätzliches Spezial-Know-how ist hier eine schnelle Störungsbehebung nicht zu leisten. Umgekehrt aber: Ist ein Softwarelösungsanbieter auch mit einer erfahrenen, starken IT-Truppe ausgestattet, dann fällt es leicht, die Bereiche Betriebssystem, Datenbank und Netz mit abzudecken. Auf eine dedizierte Mannschaft hierfür sollte allerdings Wert gelegt werden. Eine solche verantwortliche Aufgabe kann nicht von ein, zwei Softwareentwicklern „nebenbei“ mit erledigt werden. Hier braucht es Kompetenz und Kapazität wie sie ein Lösungsanbieter wie inconso über die Jahre aufgebaut hat. Ein Team von 30 Mitarbeitern ist bei inconso, unabhängig vom Software-Applikationsgeschäft, ausschließlich spezialisiert und fokussiert auf Rechner, Betriebssysteme, Datenbank und Peripherie sowie den Betrieb komplexer Logistik-IT-Systeme. Und es bringt zusätzlich langjährige Erfahrung in allen logistischen Anforderungen mit. Hohe Qualität für höchste Verfügbarkeit Eine solche Kompetenzbündelung bedeutet selbstverständlich einen Skaleneffekt, den wir den Kunden weiterreichen. Daher gilt: Übernimmt inconso die Betreuung und Betriebsführung der Rechnersysteme auf Systemebene (Betriebssystem/Datenbanken/Netzwerk), so erhält der Kunde eine deutlich verbesserte Qualität zu deutlich günstigeren Kosten. Die Rechner können dabei unverändert im Rechenzentrum des Outsourcing-Partners stehen bleiben. Die Unternehmen gewinnen so an Qualität und Geschwindigkeit in der Störungsbearbeitung. Jetzt kann sozusagen aus einer Hand geklärt werden, wo die Störungsursache im Einzelfall ihren Ursprung hat, und die Experten finden gemeinsam, ohne Abstimmungsprobleme, Kompetenzgerangel und Schuldzuweisungen zielgerichtet und schnell eine Lösung und garantieren so höchste Verfügbarkeit. |





